2010-10-16

zum Mount Kinabalu

Daten von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter CC-BY-SA 2.0
Am 16. sind wir dann Richtung Mount Kinabalu gefahren.

Die Strände in Kudat waren wirklich schön und sowas von einsam. Aber das Hotel war einfach schlecht. Und es war schon das Beste in der ganzen Gegend. Die anderen Hotels waren noch abgewohnter und unschöner. Aber obwohl es ein Golfresort war, war das Zimmer in einem sehr bescheidenen Zustand und überhaupt nicht wohnlich eingerichtet.
Das wäre auch noch zu verschmerzen wenn nicht der Preis ziemlich hoch gewesen wäre (für das Gebotene) und das Frühstück so lausig. Wir wussten aber zu dem Zeitpunkt nicht dass es noch zu unterbieten war.

Bis auf einen Hotelangestellten, waren die Angestellten nicht sonderlich freundlich.

Da die Zimmer keinen Safe hatten, konnte man eine Box an der Rezeption bekommen. Wir bekamen dann mit, dass nur eine der 20 Boxen ging (bzw. der Schlüssel) und wirklich alle (auch die Angestellten) ihre Sachen dort unterbrachten.

Und am Freitag Abend hatte scheinbar jemand alle Fische, die aus dem Inland unverkauft zurückgekommen waren, im Hafen abgeladen und es stank fürchterlich. Frisch aus dem Meer konnten die jedenfalls nicht kommen. Vielleicht noch aus Lutetia. ;)

Naja egal. Wir haben am Vortag noch einen schönen Strand besucht. Peti meinte ich müssen den Baum fotographieren weil er die Melancholie ausströmt, die junge Mädchen ab 15 in ihrem verwirrten Herzen sooft spüren.

Eigentlich wollten wir nach Sadakan fahren aber die Orang Utans scheinen ein sehr mäßige Touristenvorführung zu sein und so haben wir das erst einmal zur Entscheidung verschoben. Und die Hotels sind wohl auch eher schlecht und wir hatten da keine Lust drauf. Also war die Entscheidung: hoch in die Berge und von da aus ggf. nach Sandakan.

Auf dem Rückweg haben wir uns dann wieder Mais gekauft der noch viel besser war, als der auf der Hinfahrt. Es waren sehr große Kolben, richtig satt gelb und ein leicht rauchiger Geschmack und sie waren sehr heiss.

Wir erinnerten uns, auf dem Hinweg noch etwas gesehen zu haben, was wir nun probieren wollten. An einigen kleinen Häuschen stand: Kelapa-Pudding - Kokos-Pudding.  Und an einem Häuschen war auch diesmal eine Frau (mit ihren Kindern da) und verkaufte Muscheln, Krabben und Kelepa-Pudding. Den hatte sie in einer gekühlten Box in große Becher abgefüllt. Es war sowas von lecker. Der Pudding war milchig und ein wenig wie Gelee und schmeckte ganz intensiv nach Kokusnuss. eigentlich war es schade dass wir nicht mehr gekauft haben, denn die Häuschen mit dem Pudding gab es nur auf einem vielleicht 1 Kilometer langen Stück. Pech gehabt.

Bei Kota Belud haben wir noch mal einen Strande besucht (aber nicht gebadet) und sind da in das Gebirge um den Mount Kinabalu gefahren. Die Fahrt war recht schön und wenig anstrengend.

Und die 50 km Strasse war ordentlich aber es gibt immer wieder mal Löcher und Kanten, die eher nicht zu so einer viel befahrenen Strecke gehören sollten. Am Tag kein Problem aber in der Nacht für den Ortsunkundigen ganz sicher.
Bald sahen wir den Berg, eingehüllt in Wolken und seine Täler und hin und wieder einen Wasserfall von ganz nah.

Schön ist Borneo.

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