Der Park ist ziemlich klein aber durchaus sehenswert, weil man unbeschadet hier und da durch ein Stück Dschungel laufen kann. Wir haben auch im Park den botanischen Garten besucht. Auch keine Sensation aber gut mal gesehen zu haben.
Neben einigen schönen Pflanzen
...haben wir auch Schmetterlinge
...und einige kleine Vögel gesehen.
Am Abend zog dann noch eine Wolke über das Örtchen hinweg, die in Verbindung mit der Abendsonne die ganz Umgebung in ein seltsames Licht tauchte.
2010-10-18
2010-10-17
Mount Kinabalu
Wir hatten in Kundasang ein Zimmer in einem Hotel gemietet, das nicht ganz so schlecht bewertet war, wie viele andere. Es bestand aus kleinen Häuschen (sog. Chalets). Es war einfach und klein, aber sauber. Da alles eng beisammen war und die Fenster sehr sehr undicht, bekam man nicht nur die kühle Bergeluft reichlich mit, sondern auch wenn jemand Durian aß (bäää) oder rauchte. Und früh Abreise und Party und so weiter. Wir hatten aber ein Chalet für das wir mehrfach beneidet wurden, weil es genau gegenüber dem Mount Kinabalu lag und die Aussicht war sehr schön.
Lustigerweise gab es für 10 RM (=2,50 Eur) mehr Frühstück und Abendessen inklusive. Das Frühstück war - höflich ausgedrückt - der letzte Dreck und hat das des Hotels in Kudat deutlich geschlagen. Aber das Abendessen war mehr als reichlich und dafür sehr ordentlich. Man konnte aus eine Karte mehrere verschiedene Gerichte wählen und bekam die dann nach kurzer Zeit serviert.
Das Hotelpersonal konnte man in 2 Kategorien teilen: die männlichen Angestellten war in der Mehrzahl Malayen und sehr nett. Die weiblichen Angestellten waren in der Mehrzahl chinesisch-stämmig und abweisend. Das war uns aber egal, denn wir waren ja wegen der Landschaft gekommen. Auch das Zimmer war ok obwohl wir uns entschieden es nicht länger als nötig auszudehnen.
Wir haben uns also ein wenig die Umgebung angesehen und sind bis zur nächsten Stadt nach Ranau gekommen. Wir sind auch mal links und rechts der Hauptstrasse die Berge hochgefahren und haben uns mal 2 Hotels ganz oben angesehen, wobei die Preise dann ähnlich hoch waren. So wunderte es auch nicht dass beide Hotels leer völlig waren.
Der Ort selber (Kundasang) bestand aus einer Hauptsstrasse mit vielen, vielen Unterkünften und Gemüseständen und einer riesigen staubigen Fläche, auf der Baufahrzeuge rangierten. Über allem lag eine Staubwolke und auf den Tischen der Resturants ein Staubschicht. Über die Hauptstrasse, die teilweise von der Wüste auf- oder angefressen wirkte, hoppelten Fahrzeuge aller Arten und versuchten sich Wege durch die Löcher und Wellen und Steine zu suchen. Die Hauptstrasse ist übrigens Teil der einzigen West-Ost-Verbindung von Sabah. Wir waren nicht nur einmal fassungslos über das Chaos und den Dreck.
Oben auf den Hügeln war es wunderschön. Warm, luftig, grün und ganz ruhig. Nur unser Auto wirkte nicht so "glücklich" und mehr als einmal dachten wir dass es nun wegen der Steigung stehen bleibt. Wander- und Kletterfreunde (die wir eher nicht sind) kommen hier voll auf ihre Kosten. Wir haben es nur still genossen.
Wirklich erwähnenswert war der Kontakt zu einigen Leuten dort. Wir trafen auf einer der Touren auf ein malayisches Pärchen, das im gleichen Hotel war und uns einlud uns neben sie zu setzen. So fragten sie uns woher wir kämen und es entspann sich ein Gespräch und sie luden uns ein, sie einmal in der Hauptstadt Kota Kinabalu zu besuchen wenn wir zurückkämen.
Dann haben wir noch eine malayische Familie besucht, die uns gleich zum Mittagessen einlud. Es kam allerlei fritierte Gemüsesorten und Garnelen auf den Tisch. Peti meinte, dass die Garnelen frisch waren und in Deutschland in der Menge sicher 50 Eur gekostet hätten. Der Ehemann war früher in Australien und hat sich hier als Farmer niedergelassen. Leider war wohl alles ein Misserfolg. Ich wollte mir das aber ansehen und so gingen wir zusammen auf sein Land. Überall war hohes Grünzeug und überall flossen kleine Bäche. Ich hab es wirklich die ganze Zeit geschafft nicht in den Modder zu rutschen - nur beim allerletzten Schritt schätze ich den Boden falsch ein und stand im Matsch. Es stimmte übrigens: seine famerisches Talent tendiert gegen Null und an nahezu jeder Stelle wuchsen schilfartige Gewächse (die er aber nicht angepflanzt hatte, die aber ganz prima gediehen). Wir unterhielten uns dann noch über die Arbeit und andere Dinge und Michael war ein netter und lustiger Gesprächstpartner, der offensichtlich viele Ideen ausbrüten kann. Eine Idee materialisierte sich während Gespräches weil ein Koch aus einem weiter oben gelegenen Hotel 5 Kilo Morzarella brachte. Michael hatte aber schon am Vortag x Kilo in Kota Kinabalu erstanden und dabei wohl vergessen dass er auch jemand anders damit beauftragt hatte. Seine Idee war nämlich den 6 Kinder mal zuzeigen wie Pizza schmeckt - bei Pizza Hut ist sie ja so teuer. Ich denke mal...das gibt nun Pizza bis 2012. Er hat selber versucht Käse und Wein (aus komischen Beeren) zu machen und Wein zu pflanzen und was sonst noch alles. Die MIsserfolge belustigten ihn mehr, als dass er es schwer nahm. Auch gut, oder?
Ich habe übrigend jakfrucht versucht. Sie riecht ähnlich wie Durian, nur nicht ganz so stark. Ich kann nun sagen dass ich nicht mal mehr im Traum daran denke, Durian zu probieren. Aber ich habe es versucht und es war nicht ... ganz so toll.
Lustigerweise gab es für 10 RM (=2,50 Eur) mehr Frühstück und Abendessen inklusive. Das Frühstück war - höflich ausgedrückt - der letzte Dreck und hat das des Hotels in Kudat deutlich geschlagen. Aber das Abendessen war mehr als reichlich und dafür sehr ordentlich. Man konnte aus eine Karte mehrere verschiedene Gerichte wählen und bekam die dann nach kurzer Zeit serviert.
Das Hotelpersonal konnte man in 2 Kategorien teilen: die männlichen Angestellten war in der Mehrzahl Malayen und sehr nett. Die weiblichen Angestellten waren in der Mehrzahl chinesisch-stämmig und abweisend. Das war uns aber egal, denn wir waren ja wegen der Landschaft gekommen. Auch das Zimmer war ok obwohl wir uns entschieden es nicht länger als nötig auszudehnen.
Wir haben uns also ein wenig die Umgebung angesehen und sind bis zur nächsten Stadt nach Ranau gekommen. Wir sind auch mal links und rechts der Hauptstrasse die Berge hochgefahren und haben uns mal 2 Hotels ganz oben angesehen, wobei die Preise dann ähnlich hoch waren. So wunderte es auch nicht dass beide Hotels leer völlig waren.
Der Ort selber (Kundasang) bestand aus einer Hauptsstrasse mit vielen, vielen Unterkünften und Gemüseständen und einer riesigen staubigen Fläche, auf der Baufahrzeuge rangierten. Über allem lag eine Staubwolke und auf den Tischen der Resturants ein Staubschicht. Über die Hauptstrasse, die teilweise von der Wüste auf- oder angefressen wirkte, hoppelten Fahrzeuge aller Arten und versuchten sich Wege durch die Löcher und Wellen und Steine zu suchen. Die Hauptstrasse ist übrigens Teil der einzigen West-Ost-Verbindung von Sabah. Wir waren nicht nur einmal fassungslos über das Chaos und den Dreck.
Oben auf den Hügeln war es wunderschön. Warm, luftig, grün und ganz ruhig. Nur unser Auto wirkte nicht so "glücklich" und mehr als einmal dachten wir dass es nun wegen der Steigung stehen bleibt. Wander- und Kletterfreunde (die wir eher nicht sind) kommen hier voll auf ihre Kosten. Wir haben es nur still genossen.
Wirklich erwähnenswert war der Kontakt zu einigen Leuten dort. Wir trafen auf einer der Touren auf ein malayisches Pärchen, das im gleichen Hotel war und uns einlud uns neben sie zu setzen. So fragten sie uns woher wir kämen und es entspann sich ein Gespräch und sie luden uns ein, sie einmal in der Hauptstadt Kota Kinabalu zu besuchen wenn wir zurückkämen.
Dann haben wir noch eine malayische Familie besucht, die uns gleich zum Mittagessen einlud. Es kam allerlei fritierte Gemüsesorten und Garnelen auf den Tisch. Peti meinte, dass die Garnelen frisch waren und in Deutschland in der Menge sicher 50 Eur gekostet hätten. Der Ehemann war früher in Australien und hat sich hier als Farmer niedergelassen. Leider war wohl alles ein Misserfolg. Ich wollte mir das aber ansehen und so gingen wir zusammen auf sein Land. Überall war hohes Grünzeug und überall flossen kleine Bäche. Ich hab es wirklich die ganze Zeit geschafft nicht in den Modder zu rutschen - nur beim allerletzten Schritt schätze ich den Boden falsch ein und stand im Matsch. Es stimmte übrigens: seine famerisches Talent tendiert gegen Null und an nahezu jeder Stelle wuchsen schilfartige Gewächse (die er aber nicht angepflanzt hatte, die aber ganz prima gediehen). Wir unterhielten uns dann noch über die Arbeit und andere Dinge und Michael war ein netter und lustiger Gesprächstpartner, der offensichtlich viele Ideen ausbrüten kann. Eine Idee materialisierte sich während Gespräches weil ein Koch aus einem weiter oben gelegenen Hotel 5 Kilo Morzarella brachte. Michael hatte aber schon am Vortag x Kilo in Kota Kinabalu erstanden und dabei wohl vergessen dass er auch jemand anders damit beauftragt hatte. Seine Idee war nämlich den 6 Kinder mal zuzeigen wie Pizza schmeckt - bei Pizza Hut ist sie ja so teuer. Ich denke mal...das gibt nun Pizza bis 2012. Er hat selber versucht Käse und Wein (aus komischen Beeren) zu machen und Wein zu pflanzen und was sonst noch alles. Die MIsserfolge belustigten ihn mehr, als dass er es schwer nahm. Auch gut, oder?
Ich habe übrigend jakfrucht versucht. Sie riecht ähnlich wie Durian, nur nicht ganz so stark. Ich kann nun sagen dass ich nicht mal mehr im Traum daran denke, Durian zu probieren. Aber ich habe es versucht und es war nicht ... ganz so toll.
2010-10-16
zum Mount Kinabalu
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| Daten von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter CC-BY-SA 2.0 |
Die Strände in Kudat waren wirklich schön und sowas von einsam. Aber das Hotel war einfach schlecht. Und es war schon das Beste in der ganzen Gegend. Die anderen Hotels waren noch abgewohnter und unschöner. Aber obwohl es ein Golfresort war, war das Zimmer in einem sehr bescheidenen Zustand und überhaupt nicht wohnlich eingerichtet.
Das wäre auch noch zu verschmerzen wenn nicht der Preis ziemlich hoch gewesen wäre (für das Gebotene) und das Frühstück so lausig. Wir wussten aber zu dem Zeitpunkt nicht dass es noch zu unterbieten war.
Bis auf einen Hotelangestellten, waren die Angestellten nicht sonderlich freundlich.
Da die Zimmer keinen Safe hatten, konnte man eine Box an der Rezeption bekommen. Wir bekamen dann mit, dass nur eine der 20 Boxen ging (bzw. der Schlüssel) und wirklich alle (auch die Angestellten) ihre Sachen dort unterbrachten.
Und am Freitag Abend hatte scheinbar jemand alle Fische, die aus dem Inland unverkauft zurückgekommen waren, im Hafen abgeladen und es stank fürchterlich. Frisch aus dem Meer konnten die jedenfalls nicht kommen. Vielleicht noch aus Lutetia. ;)
Naja egal. Wir haben am Vortag noch einen schönen Strand besucht. Peti meinte ich müssen den Baum fotographieren weil er die Melancholie ausströmt, die junge Mädchen ab 15 in ihrem verwirrten Herzen sooft spüren.
Eigentlich wollten wir nach Sadakan fahren aber die Orang Utans scheinen ein sehr mäßige Touristenvorführung zu sein und so haben wir das erst einmal zur Entscheidung verschoben. Und die Hotels sind wohl auch eher schlecht und wir hatten da keine Lust drauf. Also war die Entscheidung: hoch in die Berge und von da aus ggf. nach Sandakan.
Auf dem Rückweg haben wir uns dann wieder Mais gekauft der noch viel besser war, als der auf der Hinfahrt. Es waren sehr große Kolben, richtig satt gelb und ein leicht rauchiger Geschmack und sie waren sehr heiss.
Wir erinnerten uns, auf dem Hinweg noch etwas gesehen zu haben, was wir nun probieren wollten. An einigen kleinen Häuschen stand: Kelapa-Pudding - Kokos-Pudding. Und an einem Häuschen war auch diesmal eine Frau (mit ihren Kindern da) und verkaufte Muscheln, Krabben und Kelepa-Pudding. Den hatte sie in einer gekühlten Box in große Becher abgefüllt. Es war sowas von lecker. Der Pudding war milchig und ein wenig wie Gelee und schmeckte ganz intensiv nach Kokusnuss. eigentlich war es schade dass wir nicht mehr gekauft haben, denn die Häuschen mit dem Pudding gab es nur auf einem vielleicht 1 Kilometer langen Stück. Pech gehabt.
Bei Kota Belud haben wir noch mal einen Strande besucht (aber nicht gebadet) und sind da in das Gebirge um den Mount Kinabalu gefahren. Die Fahrt war recht schön und wenig anstrengend.
Und die 50 km Strasse war ordentlich aber es gibt immer wieder mal Löcher und Kanten, die eher nicht zu so einer viel befahrenen Strecke gehören sollten. Am Tag kein Problem aber in der Nacht für den Ortsunkundigen ganz sicher.
Bald sahen wir den Berg, eingehüllt in Wolken und seine Täler und hin und wieder einen Wasserfall von ganz nah.
Schön ist Borneo.
2010-10-13
Tip of Borneo
Heute haben wir uns auf den Weg gemacht einen schönen Strand zu suchen. Es gibt einen südlich von Kudat der sehr schön sein soll. Aber ganz so doll war er nicht. Also sind wir einfach weitergefahren und haben mal recht sund links geschaut.
Unterwegs ist uns einer dieser schlanken und eleganten weissen Vögel begegnet, der keine Angst hatte, sondern neben dem Auto herspaziert ist.
Ein bischen komisch hat er schon geschaut aber er flog nicht weg. Und später haben wir noch eine Schildkröte gerettet:
Wir sind aber schlussendlich am nördlichen Kap von Borneo gelandet (Tip of Borneo genannt). Hier soll 1519 F. Magellan bei seiner Weltumseglung gelandet und 42 Tage geblieben sein um die Schiffe auszubessern.
Am Kap war ein ganz nettes Wetter. Vorallem ging ein ziemlich starker Wind.
Allein die Aussicht war wirklich die Reise wert. Man sieht hier die Bucht links des Kaps:
In der Bildmitte sind einige Häuser - u.a. auch ein Langhaus mit 4 Zimmern zum mieten. Ich habe durch die Luke an der linken Fronteseite ein Foto gemacht. Sieht ganz nett aus, aber Peti wollte nicht einmal den Versuch machen da zu übernachten (ich aber auch nicht).
Wir sind dann - bei allem Wellengang - hier in's Wasser gegangen und es war ausserrdentlich schön. Die Wellen haben einen ganz schön durchgeschüttelt aber es hat wirklich Spass gemacht und es war warm.
Weiter hinten sind wir noch in Richtung des Kaps geklettert und haben schöne Steine gefunden. Hier nur einige:
Ansonsten ist die Gegend touristisch unerschlossen. Sehr schön aber die Hotels sind so lala. Naja, man kann nicht unberührte Strände haben wollen und ein 5 Sterne Traum Hotel. Aber etwas besser könnte es schon sein. Ich glaube ich würde nie mit einem Rucksack durch den Dschungel kriechen und mich nach 6 Monaten freuen, nur 500 Eur ausgegeben zu haben. Lieber richtig schön und dann halt teurer. Letztlich gibt man ja so auch Menschen hier Arbeit.
Unterwegs ist uns einer dieser schlanken und eleganten weissen Vögel begegnet, der keine Angst hatte, sondern neben dem Auto herspaziert ist.
Ein bischen komisch hat er schon geschaut aber er flog nicht weg. Und später haben wir noch eine Schildkröte gerettet:
Wir sind aber schlussendlich am nördlichen Kap von Borneo gelandet (Tip of Borneo genannt). Hier soll 1519 F. Magellan bei seiner Weltumseglung gelandet und 42 Tage geblieben sein um die Schiffe auszubessern.
Am Kap war ein ganz nettes Wetter. Vorallem ging ein ziemlich starker Wind.
Allein die Aussicht war wirklich die Reise wert. Man sieht hier die Bucht links des Kaps:
In der Bildmitte sind einige Häuser - u.a. auch ein Langhaus mit 4 Zimmern zum mieten. Ich habe durch die Luke an der linken Fronteseite ein Foto gemacht. Sieht ganz nett aus, aber Peti wollte nicht einmal den Versuch machen da zu übernachten (ich aber auch nicht).
Wir sind dann - bei allem Wellengang - hier in's Wasser gegangen und es war ausserrdentlich schön. Die Wellen haben einen ganz schön durchgeschüttelt aber es hat wirklich Spass gemacht und es war warm.
Weiter hinten sind wir noch in Richtung des Kaps geklettert und haben schöne Steine gefunden. Hier nur einige:
Dann sind wir in das Hotel zurück um nach 1 Stunde dann auf Nahrungssuche zu gehen. Wir haben was thailändisches gefunden und kurz bevor wir gingen hat ein Malaye angefangen Bananen zu fritieren.
Wir haben dann 10 Stück mitgenommen. Es sind auch andere Bananen als bei uns. Nicht weich, sondern sehr fest und sehr gut zum frittieren geeignet. Die mag sogar ich, obwohl mir in D die nicht schmecken (weil zu matschig).Ansonsten ist die Gegend touristisch unerschlossen. Sehr schön aber die Hotels sind so lala. Naja, man kann nicht unberührte Strände haben wollen und ein 5 Sterne Traum Hotel. Aber etwas besser könnte es schon sein. Ich glaube ich würde nie mit einem Rucksack durch den Dschungel kriechen und mich nach 6 Monaten freuen, nur 500 Eur ausgegeben zu haben. Lieber richtig schön und dann halt teurer. Letztlich gibt man ja so auch Menschen hier Arbeit.
2010-10-12
Kudat
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| Daten von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter CC-BY-SA 2.0 |
Die Fahrt war an sich nicht so sehr spannend obwohl es zu den anderen Fahrten durch Malaysia einen Unterschied gab. Die Strassen sind sehr gerade (und nicht durchgehend gut) und man trifft nicht oft auf Dörfer oder Menschen. Auch die ausufernden Palmenplantagen gibt es kaum - dafür mehr ursprüngliche Landschaft.
Hier ein Blick auf ein Feld und dem Mount Kinabalu im Hintergrund.
Die Hauptverkehrsader von Sabah ist wirklich etwas ganz besonderes. Man hat schon mal eine Holzbrücke oder der Asphalt fehlt 500 Meter und es wird eine Schotterpiste (wer zu erkennen aber wahr):
Unterwegs hielten wir an einem kleinen Häuschen an und kauften leckeren gegrillten Mais.
Borneo ist für die Langhäuser bekannt und wir haben bereits das erste gesehen:
2010-10-11
noch einmal Kota Kinabalu
Wir sind doch noch einen Tag geblieben. Das ist die Tage etwas kompliziert mit uns. :)
Das Auto, der Proton Saga, ist wirklich gut. Neu, guter Motor, usw. Aber einen Tick zu kurz im Innenraum. Ich dachte anfangs dass das kein Problem ist aber die Pedale sind auch noch etwas widerspenstig und so wird es nach einiger Zeit fahren etwas krampfig. Also haben wir überlegt ob das für die nächsten 4 Wochen passt. Der Chef der Autovermietung hatte uns vor einigen Tage einen Proton Wira angeboten, der meiner Meinung nach dem alten Mitsubishi Galant entspricht (so wie er vor 20 Jahren gebaut wurde). Das Design ist also etwas angegraut und die Technik ist auch nicht die neueste.
Aber der Wagen ist erst 2 Jahre alt und war in einem guten Zustand. Also hatten wir schon am Samstag Abend den Vermieter gesagt, dass wir die angebotene Probefahrt gerne machen. Montag früh, sei ok meinte er.
Montag früh war der Wagen dann nicht da (vermietet) aber sollte um 14.00 Uhr reinkommen. So haben wir nach längerer Überlegung das Hotel verlängert (spielt ja nicht die Rolle). Und wirklich: das Auto ist sehr gut. Wir haben also den Saga stehen gelassen und sind dann essen gefahren. Dabei haben wir bemerkt dass die hinteren Reifen doch sehr abgefahren waren. Also sind wir 5 min vor Feierabend wieder zur Autovermietung, die glücklicherweise im Hotel ist ... und wir kennen uns alle nach dem Hinundher nun sehr gut ;).
Wir haben das Auto gelobt, auf eine Schramme an der Seite hingewiesen und die Reifen zu Sprache gebracht. Man sagte gleich: ok, die tauschen wir. Heute sei es spät aber wenn es morgen um 9:30 ginge - kurz danach wäre das Auto auch zurück.
Man kann sagen was man will - das war wirklich ein sehr guter Kundenservice (falls jmd mal nach KK kommt und ein Auto braucht: Extra Rent a Car im Beverly Hotel).
Das Essen war ein echtes Highlight. Das Restaurant war in einem Komplex mit Geschäften und Büroräumen untergebracht und sehr gut eingerichtet und sehr sauber. Die Bedienung war auf Draht und die Küche auch. Ich habe ein Nasi goreng ayam Thailand gegessen. Also: gebratener Reise mit etwas Hühnchen auf thai. Art (scharf). Es war eine mittlere sehr frische Schärfe im Essen und es war sehr gut gewürzt und zubereitet. Peti hatte Tom Yam Ayam (Tom Yam mit Hünchen) und es sah nicht nur lecker aus - es war es auch. Dazu hatten wir einen Teh Tarik, frischen Orangensaft und Wassermelonensaft und einen Nasi Putih.
Als es dann an das Bezahlen ging wurde es ganz witzig. Man bezahlt ja in Malaysia meist nicht am Tisch sondern an einer Kasse. Jedenfalls versammelte sich scheinbar die ganze Belegschaft an der Kasse. Ich hatte ja fast den Verdacht dass wir die einzigen waren, die jemals ihr Essen bezahlt haben und alle das nun miterleben wollten :)
Peti sagte jedenfalls an was wir hatten und neben ihr standen 2 kleine Malaysierinnen dicht aneinander klebend und schauten zu Peti völlig hingerissen auf. Man muss dazu sagen dass es (überspitzt formuliert) so ein Art Standardtyp von jungen Malaysierinnen gibt: ca. 1,50 groß, ca 16-25 Jahre alt und für uns Europäer sich sehr stark ähnelnd. Das liegt sicher auch am Kopftuch und an der Tatsache dass in den Restaurants oft 'Uniformen' getragen werden. Die beiden standen also im rechten Winkel neben Peti und wirkten wie diese kleinen Papageien, die immer zu zweit gehalten werden (und die 'die Unzertrennlichen' genannt werden). Sie schauten wie gebannt auf Peti auf und versuchten jedes Wort aufzufangen und zu verstehen was sie sagte. So ähnlich hat unsere Tochter zu Peti geschaut, wenn sie versuchte ein Wort nachzusprechen was ihre Mama ihr gerade beizubringen versuchte.
Als wir dann gingen haben alle freundlich gewinkt - auch die 4 Leute aus der Küche (die sich über unser ausdrückliches und berechtigtes Lob sehr gefreut haben).
Seit kurzem haben wir ein Skype-Konto und haben nun mal nach Hause telefoniert. Das klappt richtig prima (wenn die Badbreite der Internetverbindung stimmt) und ist nicht teuer.
So, der Tag ist zuende und morgen gegen 11.00 werden wir die Küste hochfahren. Wir freuen uns auf die schönen Strände, die Inseln, die Fische und was auch immer kommen mag.
Das Auto, der Proton Saga, ist wirklich gut. Neu, guter Motor, usw. Aber einen Tick zu kurz im Innenraum. Ich dachte anfangs dass das kein Problem ist aber die Pedale sind auch noch etwas widerspenstig und so wird es nach einiger Zeit fahren etwas krampfig. Also haben wir überlegt ob das für die nächsten 4 Wochen passt. Der Chef der Autovermietung hatte uns vor einigen Tage einen Proton Wira angeboten, der meiner Meinung nach dem alten Mitsubishi Galant entspricht (so wie er vor 20 Jahren gebaut wurde). Das Design ist also etwas angegraut und die Technik ist auch nicht die neueste.
Aber der Wagen ist erst 2 Jahre alt und war in einem guten Zustand. Also hatten wir schon am Samstag Abend den Vermieter gesagt, dass wir die angebotene Probefahrt gerne machen. Montag früh, sei ok meinte er.
Montag früh war der Wagen dann nicht da (vermietet) aber sollte um 14.00 Uhr reinkommen. So haben wir nach längerer Überlegung das Hotel verlängert (spielt ja nicht die Rolle). Und wirklich: das Auto ist sehr gut. Wir haben also den Saga stehen gelassen und sind dann essen gefahren. Dabei haben wir bemerkt dass die hinteren Reifen doch sehr abgefahren waren. Also sind wir 5 min vor Feierabend wieder zur Autovermietung, die glücklicherweise im Hotel ist ... und wir kennen uns alle nach dem Hinundher nun sehr gut ;).
Wir haben das Auto gelobt, auf eine Schramme an der Seite hingewiesen und die Reifen zu Sprache gebracht. Man sagte gleich: ok, die tauschen wir. Heute sei es spät aber wenn es morgen um 9:30 ginge - kurz danach wäre das Auto auch zurück.
Man kann sagen was man will - das war wirklich ein sehr guter Kundenservice (falls jmd mal nach KK kommt und ein Auto braucht: Extra Rent a Car im Beverly Hotel).
Das Essen war ein echtes Highlight. Das Restaurant war in einem Komplex mit Geschäften und Büroräumen untergebracht und sehr gut eingerichtet und sehr sauber. Die Bedienung war auf Draht und die Küche auch. Ich habe ein Nasi goreng ayam Thailand gegessen. Also: gebratener Reise mit etwas Hühnchen auf thai. Art (scharf). Es war eine mittlere sehr frische Schärfe im Essen und es war sehr gut gewürzt und zubereitet. Peti hatte Tom Yam Ayam (Tom Yam mit Hünchen) und es sah nicht nur lecker aus - es war es auch. Dazu hatten wir einen Teh Tarik, frischen Orangensaft und Wassermelonensaft und einen Nasi Putih.
Als es dann an das Bezahlen ging wurde es ganz witzig. Man bezahlt ja in Malaysia meist nicht am Tisch sondern an einer Kasse. Jedenfalls versammelte sich scheinbar die ganze Belegschaft an der Kasse. Ich hatte ja fast den Verdacht dass wir die einzigen waren, die jemals ihr Essen bezahlt haben und alle das nun miterleben wollten :)
Peti sagte jedenfalls an was wir hatten und neben ihr standen 2 kleine Malaysierinnen dicht aneinander klebend und schauten zu Peti völlig hingerissen auf. Man muss dazu sagen dass es (überspitzt formuliert) so ein Art Standardtyp von jungen Malaysierinnen gibt: ca. 1,50 groß, ca 16-25 Jahre alt und für uns Europäer sich sehr stark ähnelnd. Das liegt sicher auch am Kopftuch und an der Tatsache dass in den Restaurants oft 'Uniformen' getragen werden. Die beiden standen also im rechten Winkel neben Peti und wirkten wie diese kleinen Papageien, die immer zu zweit gehalten werden (und die 'die Unzertrennlichen' genannt werden). Sie schauten wie gebannt auf Peti auf und versuchten jedes Wort aufzufangen und zu verstehen was sie sagte. So ähnlich hat unsere Tochter zu Peti geschaut, wenn sie versuchte ein Wort nachzusprechen was ihre Mama ihr gerade beizubringen versuchte.
Als wir dann gingen haben alle freundlich gewinkt - auch die 4 Leute aus der Küche (die sich über unser ausdrückliches und berechtigtes Lob sehr gefreut haben).
Seit kurzem haben wir ein Skype-Konto und haben nun mal nach Hause telefoniert. Das klappt richtig prima (wenn die Badbreite der Internetverbindung stimmt) und ist nicht teuer.
So, der Tag ist zuende und morgen gegen 11.00 werden wir die Küste hochfahren. Wir freuen uns auf die schönen Strände, die Inseln, die Fische und was auch immer kommen mag.
2010-10-10
Kota Kinabalu - Sonntagsmarkt
Das mit dem Auto war ein echter Reinfall. 4 Jahre alt, satt 100000 km und völlig runtergekommen. Der kaputte Scheibenwischer und das kaputte Licht waren die kleinsten Probleme. Die Achse hatte wohl einen Schaden und was weiss ich was noch war. Aber immerhin: man nahm es anstandslos zurück.
Nun haben wir ein sehr viel besseres (ein wirklich neues) Auto und morgen geht es nach Kudat. Also an den berühmten Nord-Ost-Zipfer von Borneo der durch wunderschöne Strände und glasklares Wasser bestechen soll. Müsste auch wirklich so sein, denn im Prinzip gehört die Ostküste von Borneo (die ja weitestgehend indonesisch ist) zum sog. Korallendreieck.
Das Auto haben wir ausprobiert und einen Strand im Norden von Kota Kinabalu besucht. Da jetzt Regenzeit ist ziehen am frühen Nachmittag Wolken auf und es windet. Schaut man raus wenn man plant wegzugehen, dann denkt man: brrrrrrrrr und überlegt man unwillkürlich welchen Mantel und welche Schuhe man am besten nimmt und ob ein Schal sinnvoll sei. Dieses Bild vom Stand gibt diese November-Atmosphäre recht gut wieder.
5° und immer wieder beginnender Regen an der Nordsee, oder? Aber es war ganz warm und der Wind war angenehm und man hätte im warmen wasser gut baden können.
Weil es aber so kräftig regnen kann haben wir uns - ganz nach asiatischer Sitte - Badelatschen gekauft. Die gibt es hier in 1000 Varianten. Damit werden wir dann rumlaufen, wenn es nötig wird und dann können die Pfützen so tief sein, wie sie wollen.
Heute morgen haben wir den Sonntag-Morgen-Markt in Kota Kinabalu besucht. Er bietet in erster Linie für die Bewohner der Stadt eine gute Einkaufsmöglichkeit und dementsprechnend voll war es.
Neben den üblichen Untensilien (Kleider, Obst, Gemüse und sonstige Gegenstände des täglichen Bedarfs) gab es auch viele Pflanzen und Tiere.
Und zum ersten Mal haben wir Kaffee gesehen:
Es waren einige ganz hübsche Sachen darunter aber nichts was einen wirklich vom Stuhl gerissen hätte.
Naja. wir kaufen ja sowieso nichts, weil wir ja in dem Sinn nichts brauchen zumal die Fluggesellschaften darauf achten dass man ja auch kein Gramm Übergewicht (bei den Koffern) hat. Und wenn man ein Kilo zuviel findet dann wird es richtig teuer.
Peti hat sich aber eine schöne rote Brille mit geschliffenen Sonnengläsern gekauft. Aber da stimmt was nicht, denn sie sieht nun alles 2D. Also fahren wir später noch einmal zu dem Optiker und werden dann in ein indisches Restaurant gehen.
Von unserem neuen Hotel haben wir übrigens nun einen Blick auf den höchsten Berg Asiens: den Mount Kinabalu (ich gelesen zu haben: gut 4200 Meter hoch):
Nun haben wir ein sehr viel besseres (ein wirklich neues) Auto und morgen geht es nach Kudat. Also an den berühmten Nord-Ost-Zipfer von Borneo der durch wunderschöne Strände und glasklares Wasser bestechen soll. Müsste auch wirklich so sein, denn im Prinzip gehört die Ostküste von Borneo (die ja weitestgehend indonesisch ist) zum sog. Korallendreieck.
Das Auto haben wir ausprobiert und einen Strand im Norden von Kota Kinabalu besucht. Da jetzt Regenzeit ist ziehen am frühen Nachmittag Wolken auf und es windet. Schaut man raus wenn man plant wegzugehen, dann denkt man: brrrrrrrrr und überlegt man unwillkürlich welchen Mantel und welche Schuhe man am besten nimmt und ob ein Schal sinnvoll sei. Dieses Bild vom Stand gibt diese November-Atmosphäre recht gut wieder.
5° und immer wieder beginnender Regen an der Nordsee, oder? Aber es war ganz warm und der Wind war angenehm und man hätte im warmen wasser gut baden können.
Weil es aber so kräftig regnen kann haben wir uns - ganz nach asiatischer Sitte - Badelatschen gekauft. Die gibt es hier in 1000 Varianten. Damit werden wir dann rumlaufen, wenn es nötig wird und dann können die Pfützen so tief sein, wie sie wollen.
Heute morgen haben wir den Sonntag-Morgen-Markt in Kota Kinabalu besucht. Er bietet in erster Linie für die Bewohner der Stadt eine gute Einkaufsmöglichkeit und dementsprechnend voll war es.
Neben den üblichen Untensilien (Kleider, Obst, Gemüse und sonstige Gegenstände des täglichen Bedarfs) gab es auch viele Pflanzen und Tiere.
Und zum ersten Mal haben wir Kaffee gesehen:
Es waren einige ganz hübsche Sachen darunter aber nichts was einen wirklich vom Stuhl gerissen hätte.
Naja. wir kaufen ja sowieso nichts, weil wir ja in dem Sinn nichts brauchen zumal die Fluggesellschaften darauf achten dass man ja auch kein Gramm Übergewicht (bei den Koffern) hat. Und wenn man ein Kilo zuviel findet dann wird es richtig teuer.
Peti hat sich aber eine schöne rote Brille mit geschliffenen Sonnengläsern gekauft. Aber da stimmt was nicht, denn sie sieht nun alles 2D. Also fahren wir später noch einmal zu dem Optiker und werden dann in ein indisches Restaurant gehen.
Von unserem neuen Hotel haben wir übrigens nun einen Blick auf den höchsten Berg Asiens: den Mount Kinabalu (ich gelesen zu haben: gut 4200 Meter hoch):
2010-10-05
Es ist anders
Nun haben wir es endlich geschafft ein ordentliches Auto zu einem vertretbaren Preis zu mieten. Bald bekommen wir es und dann geht der Urlaub in Borneo richtig los.
Bis jetzt haben wir noch nicht so richtig den Dreh hier gefunden, was uns sonst i.d.R. schnell gelingt. Aber Borneo ist anders als das Asien was wir von der Halbinsel von Malaysia und von Jawa kennen.
Zum einen schneint das Klima anders zu sein. Bisher war es: warm, mit einer netten Portion Luftfeuchtigkeit und man fühlte sich ganz wohl. So ist auch mein blöder Husten endlich weggegangen, den ich 2 Jahre mal mehr mal weniger hatte. Hatte der Arzt recht: Wäre und Luftfeuchtigkeit sind gut. :)
Die Wärme hier ist aber anders. Man geht raus und denkt: oha, was ist denn das? Die Wärme ist sowas von präsent und intensiv wie wir es bisher noch nicht erlebt haben. Geht man dann in eine Gebäude zurück, denkt man dass es nun gleichen schneien müsste denn die Klimaanlagen scheinen sehr leistungsstark zu sein.
Die Menschen sind auch anders. Es ist schwer zu beschreiben aber wir haben uns die ersten Tage schwer getan.
Die Autoanmietung war so ein Ding. Superextrateuer oder alte Kisten in der Kategorie eines Fiat Pandas. Das erste Zauberwort war dann aber: monthly rate (Monatsrate). Bei ein oder zwei Wochen zuckt keiner so richtig, aber will man 1 Monat mieten, dann ist es was anderes. Witzigerweise kostet ein Monat nur ganz wenig mehr als 2 Wochen. Und dann war es gut einfach mal ein Budget zu nennen: Wir wollen ein Auto für 1 Monat und es kann ruhig 1500 RM kosten. Dann kommt natürlich die Fiat-Panda-Klasse und dann sagt man: Nein, das ist zu klein - dann gebe ich lieber etwas mehr aus. Und wenn man Glück hat bekommt man ein neues schickes Auto für 2000 RM was als Preis ganz passabel ist.
Na mal schauen was da nachher kommt. Erstmal Geld holen gehen (der Eur-Kurs ist ganz nett gestiegen).
Bis jetzt haben wir noch nicht so richtig den Dreh hier gefunden, was uns sonst i.d.R. schnell gelingt. Aber Borneo ist anders als das Asien was wir von der Halbinsel von Malaysia und von Jawa kennen.
Zum einen schneint das Klima anders zu sein. Bisher war es: warm, mit einer netten Portion Luftfeuchtigkeit und man fühlte sich ganz wohl. So ist auch mein blöder Husten endlich weggegangen, den ich 2 Jahre mal mehr mal weniger hatte. Hatte der Arzt recht: Wäre und Luftfeuchtigkeit sind gut. :)
Die Wärme hier ist aber anders. Man geht raus und denkt: oha, was ist denn das? Die Wärme ist sowas von präsent und intensiv wie wir es bisher noch nicht erlebt haben. Geht man dann in eine Gebäude zurück, denkt man dass es nun gleichen schneien müsste denn die Klimaanlagen scheinen sehr leistungsstark zu sein.
Die Menschen sind auch anders. Es ist schwer zu beschreiben aber wir haben uns die ersten Tage schwer getan.
Die Autoanmietung war so ein Ding. Superextrateuer oder alte Kisten in der Kategorie eines Fiat Pandas. Das erste Zauberwort war dann aber: monthly rate (Monatsrate). Bei ein oder zwei Wochen zuckt keiner so richtig, aber will man 1 Monat mieten, dann ist es was anderes. Witzigerweise kostet ein Monat nur ganz wenig mehr als 2 Wochen. Und dann war es gut einfach mal ein Budget zu nennen: Wir wollen ein Auto für 1 Monat und es kann ruhig 1500 RM kosten. Dann kommt natürlich die Fiat-Panda-Klasse und dann sagt man: Nein, das ist zu klein - dann gebe ich lieber etwas mehr aus. Und wenn man Glück hat bekommt man ein neues schickes Auto für 2000 RM was als Preis ganz passabel ist.
Na mal schauen was da nachher kommt. Erstmal Geld holen gehen (der Eur-Kurs ist ganz nett gestiegen).
2010-10-04
Kota Kinabalu - Orientierung
Jetzt haben wir erst einmal das Hotel gewechselt. Das Grand Borneo ist nicht so der Renner: die Zimmer unschön bis schmuddelig, das Frühstück bescheiden. Dann lieber ganz einfach und lecker (so wie im D'Omah-Hotel).
Glücklicherweise gibt es nebenan ein indisches Restaurant und wir haben in Pappadam, Bathura, Roti Canai geschwelgt. In Indonesien war das nämlich Fehlanzeige.
Dann haben wir uns das 50 Meter entfernte Novotel angesehen und es gebucht. Es ist vergleichsweise schön und geräumig und das Essen wird auch wieder gut sein. Heute sind wir also umgezogen und haben den Shuttle-Bus nach Kota Kinablu genutzt um uns mal 2 Stunden umzusehen.
Morgen steht eine Orchideen-Ausstellung auf dem Programm und der Besuch des Hafen/Marktes.
Wir werden nun die nächsten 2 Tage nutzen um die Weiterreise vorzubereiten. Eventuell fahren wir mit dem Auto an die Nord-Ost-Spitze von Borneo (Inseln, Strände) und dann Richtung Süd-Osten nach Sandakan (die Orang-Utan ansehen). Der Mount Kinabalu bzw. der Nationalpark um diesen erloschen Vulkan wären auch noch eine Sache.
Und es wird wohl etwas teurer. Der Flug hatte uns ja schon auf diese Tatsache eingestimmt. Es viele mehr Eintrittsgelder und die Mietautos haben einen höheren Preis. Im Vergleich zu Deutschland nicht, aber wenn man aus Zentraljawa kommt, dann kommt einem vieles teuer vor. Naja...von nix kommt nix.
Glücklicherweise gibt es nebenan ein indisches Restaurant und wir haben in Pappadam, Bathura, Roti Canai geschwelgt. In Indonesien war das nämlich Fehlanzeige.
Dann haben wir uns das 50 Meter entfernte Novotel angesehen und es gebucht. Es ist vergleichsweise schön und geräumig und das Essen wird auch wieder gut sein. Heute sind wir also umgezogen und haben den Shuttle-Bus nach Kota Kinablu genutzt um uns mal 2 Stunden umzusehen.
Morgen steht eine Orchideen-Ausstellung auf dem Programm und der Besuch des Hafen/Marktes.
Wir werden nun die nächsten 2 Tage nutzen um die Weiterreise vorzubereiten. Eventuell fahren wir mit dem Auto an die Nord-Ost-Spitze von Borneo (Inseln, Strände) und dann Richtung Süd-Osten nach Sandakan (die Orang-Utan ansehen). Der Mount Kinabalu bzw. der Nationalpark um diesen erloschen Vulkan wären auch noch eine Sache.
Und es wird wohl etwas teurer. Der Flug hatte uns ja schon auf diese Tatsache eingestimmt. Es viele mehr Eintrittsgelder und die Mietautos haben einen höheren Preis. Im Vergleich zu Deutschland nicht, aber wenn man aus Zentraljawa kommt, dann kommt einem vieles teuer vor. Naja...von nix kommt nix.
2010-10-02
Borneo
![]() |
| Daten von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter CC-BY-SA 2.0 |
Der Flug ging über Jakarta und das beste was ich jetzt sagen kann: wir sind angekommen. Es war ziemlich unruhig in der Luft und das macht die Fliegerei nicht gerade angenehmer. Das Hotel ist scheinbar....analog zum Flug.
2010-10-01
letzter Tag in Indonesien
Heute haben wir es ruhig angehen lassen.
Um die Ecke ist eine Ortschaft, die sehr hart vom letzten Erdbeben getroffen wurde und in der viel Kunsthandwerk existiert. Die Sachen sind atemberaubend schön und für Preise, die man nicht für möglich hält. Es bewegt sich i.d.R im 1 und 2-stelligen Eur Bereich.
Dann haben wir uns in Kota Gede allerlei leckere Kleinigkeiten gekauft und diese mit dem restlichen Wein vertilgt.
Morgen heisst es dann packen und auf nach Borneo.
Wir haben die Zeit hier sehr genossen. Das lag an den freundlichen Menschen und der entspannten Atmosphäre dieser Gegend, dem schönen D'Omah-Hotel und seinen Angestellten, den vielfältigen Kulturangeboten und der schönen Landschaft. Positiv sich auch das kulinarische Angebot und das preisliche Niveau gemacht.
Wir können uns vorstellen, hierher zurückzukehren.
Um die Ecke ist eine Ortschaft, die sehr hart vom letzten Erdbeben getroffen wurde und in der viel Kunsthandwerk existiert. Die Sachen sind atemberaubend schön und für Preise, die man nicht für möglich hält. Es bewegt sich i.d.R im 1 und 2-stelligen Eur Bereich.
Dann haben wir uns in Kota Gede allerlei leckere Kleinigkeiten gekauft und diese mit dem restlichen Wein vertilgt.
Morgen heisst es dann packen und auf nach Borneo.
Wir haben die Zeit hier sehr genossen. Das lag an den freundlichen Menschen und der entspannten Atmosphäre dieser Gegend, dem schönen D'Omah-Hotel und seinen Angestellten, den vielfältigen Kulturangeboten und der schönen Landschaft. Positiv sich auch das kulinarische Angebot und das preisliche Niveau gemacht.
Wir können uns vorstellen, hierher zurückzukehren.
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